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Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungstermin: 18. April 2016
ISBN-10: 3734100569
Was wäre, wenn Sie den schlimmsten
Fehler Ihres Lebens wiedergutmachen könnten?
Der hochkarätige und erfolgreiche
Journalist Andrew Stilman, der bald heiraten wird, lernt eines Abends
in einer Bar in Manhattan eine wunderschöne Frau kennen. Als er ein
paar Wochen später, am 9. Juli 2012, wie jeden Tag joggen geht, wird
er von hinten angegriffen. Das Letzte, was er spürt, bevor er
zusammenbricht, ist ein durchdringender Schmerz im Rücken. Als er
wieder aufwacht, schreibt man den 9. Mai 2012 – zwei Monate vor
seiner Hochzeit, zwei Monate, bevor er seiner Frau das Herz brach.
Von nun an hat er sechzig Tage, um seinen Mörder zu finden, sein
Schicksal zu verändern – und die Liebe seines Lebens zu retten …
Autor
Marc Levy wurde 1961 in Frankreich
geboren. Nach seinem Studium in Paris lebte er in San Francisco. Mit
siebenunddreißig Jahren schrieb er für seinen Sohn seinen ersten
Roman, Solange du da bist, der von Steven Spielberg verfilmt und auf
Anhieb ein Welterfolg wurde. Seitdem wird Marc Levy in fünfundvierzig
Sprachen übersetzt, und jeder Roman ist ein internationaler
Bestseller. Marc Levy lebt zur Zeit mit seiner Familie in New York.
Kurzum: Ich mag dieses Cover. Direkt
beim ersten Anblick mochte ich es und mir war gar nicht bewusst,
warum dieses Mädchen mit den wehenden Haaren auf dem strukturiert
wirkenden, hellen Untergrund so meine Aufmerksamkeit gecached hat.
Alles wirkt ein wenig überlichtet, fügt sich mit der
eingearbeiteten Brücke wunderbar zu einem tollen Cover zusammen.
Irgendwann dämmerte es mir dann. Ich
kenne dieses Mädchen schon von anderen Covern. Unter anderem
verkörpert dieses Model, das von einem russischen Fotografen
abgelichtet wurde, die Sophie auf dem Cover von Laura Newman´s
Coherent. Wenn ihr mal >>Hier<< klickt, hat Laura einige
Cover mit diesem hübschen Mädchen zusammengetragen. Wirklich
interessant wie ich finde 🙂
Ehrlich gesagt fällt es mir bei diesem
Buch gar nicht so leicht, mir eine Meinung zu bilden, da ich eine
völlig andere Geschichte erwartet hatte, als ich sie letztendlich
vorgefunden habe. Nicht immer finde ich das negativ, da ein gut
geschriebenes Buch mit einer mitreißenden Story schnell mein Herz
gewinnen kann, auch wenn es grade nicht das ist, was ich vielleicht
erwartet habe.
In „Mit jedem neuen Tag“ reiht sich
allerdings vieles aneinander, was mir nicht gefallen hat:
Dies ist mein erstes Buch von Marc
Levy, daher kann ich nur beurteilen, wie mir der Schreibstil in
diesem Buch gefallen hat. Dieser wirkte bereits vom Anfang her sehr
nüchtern und fremd. Und genauso wurde auch Protagonist Andrew
vorgestellt. Die Distanziertheit, die der Autor beim Schreiben
aufbaut schlug sich in meinem Falle beim Lesen leider darauf nieder,
das ich mit Andrew überhaupt nicht warm wurde. Nicht nur, das er mir
aufgrund seiner Arroganz nicht gefallen hat, er hat es sich auch
nicht nehmen lassen seiner Ehefrau in der Hochzeitsnacht das wohl
schlimmste zu sagen, was man hätte sagen können. Damit war es dann
leider besiegelt: Mit diesem Protagonisten und mir würde es wohl in
keinem See der Sympathie enden.
Leider gestalten sich die Hauptfiguren
in „Mit jedem neuen Tag“ für mich überhaupt recht klischeehaft.
So hat der erfolgreiche, talentierte und gut aussehende Andrew einen
Traumjob, bei dem er sich mit nicht weniger als größten
Enthüllungen zufrieden gibt und darf eine wunderschöne Frau an
seiner Seite haben. Hier hätte mir ein wenig mehr Realität gut
gefallen, denn das tadellos wirkende Leben macht es mir noch schwerer
mich in Andrew hineinzufühlen.
Der Weg bis zu seiner Ermordung dauert
relativ lange und ich habe sehr gehofft, besonders in Bezug auf seine
Ehefrau nach diesem Zeitsprung eine andere Seite Andrew´s zu
entdecken. Leider dreht sich der Teil nach dessen Tod hauptrangig um
die Suche nach seinem Mörder und weniger darum, die Fehler seiner
sehr kurzen Ehe wieder auszubügeln und so findet sich hier
wesentlich mehr Krimi als die erwartete Liebesgeschichte.
Positiv überrascht hat mich jedoch das
Ende des Buches, da ich mit dieser Wendung nicht gerechnet hatte und
mich der Autor so -leider erst auf den letzten Seiten- doch einmal
kurz überzeugen konnte. Ebenfalls sind die Elemente rund um die
argentinische Militärdiktatur gut rüber gekommen und wirken
ordentlich recherchiert.

Leider hat mir zu vieles an „Mit
jedem neuen Tag“ nicht gefallen, als das ich hier eine klare
Empfehlung aussprechen würde. Wer allerdings auf der Suche nach
einem gut recherchierten Krimi mit überraschendem Ende und sich an
dem von mir beschriebenen Protagonisten nicht stört, sollte auf
jeden Fall einmal in die Leseprobe, die ich oben unter dem Bild
verlinkt habe hineinschauen.  
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