/ Februar 23, 2019/ Beitrag, Rezension/ 0Kommentare

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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Oetinger
Erscheinungstermin: 24. September 2018
ISBN-10: 3789109495

Das Schicksal der Welt liegt in der Macht der Sterne.
Natalie Hardaker bereist mit ihrem Großvater die ganze Welt, um die Geheimnisse der Astronomie zu entschlüsseln. Als dieser plötzlich verschwindet, macht sie
sich auf die Suche nach ihm. Mithilfe des arroganten Giles findet sie heraus, dass er von einem antiken Kult entführt wurde, der auf der Suche nach dem sagenumwobenen Orakulum ist, Nostradamus’ Prophezeiungsmaschine. Und plötzlich steckt Natalie tief in jahrhundertealten Verstrickungen. Was ist, wenn sie die einzige ist, die die Welt retten kann?
Spannender Auftakt der spektakulären Sternen-Saga über die Rätsel des Universums von den Machern von Warrior Cats. Unglaublich mysteriös und temporeich!

Auf einem Sternenhimmel als Hintergrund findet man mittig einen großen, umrandeten Stierkopf, der aus einer Menge kleiner Sterne besteht. Den astrologischen Hintergrund hat man hier wirklich ansprechend dargestellt.

Da ich selber Stier vom Sternzeichen bin, hat mich dieses Cover auf besondere Weise angesprochen. Und der Klappentext lies mich direkt neugierig zurück. Ich wollte unbedingt wissen, wie es um Natalie und ihren Großvater steht und was es mit diesem antiken Kult auf sich hat.

Man ist auch sehr schnell mitten in der Geschichte, die mit einem Vortrag des Großvaters und dessen Entführung gut Fahrt aufnimmt.

Nur wenige Hinweise geben Natalie die Möglichkeit die Entführer mit den Tiermasken zu finden und ihren Opa zu befreien. Die Fragen überschlagen sich und das Mysterium um einen ominösen Kult lässt Geheimnisse ans Licht kommen, von denen Natalie nicht zu träumen gewagt hat.

Mir gefällt Natalie als Protagonistin recht gut. Sie ist klug und zeichnet sich durch Neugierde und Standhaftigkeit aus. Ich mag, das sie nicht „perfekt“ ist und man hier und da auch Schwachpunkte findet, die sie sehr menschlich machen. Für ihr Alter wirkt sie sehr weit, was zwar auf ihre Erziehung zurückzuführen ist, an einigen Stellen leider ein wenig zu viel des Guten ist.

Ihre Begleitung Giles empfand ich angenehm, wobei er sich mehr im hinteren Teil des Buches entwickelte und unterschiedliche Facetten zeigt.

Das Buch ist gut und flüssig zu lesen und auch als Erwachsene empfinde ich den Schreibstil ansprechend.

Was ich aber am positivsten finde ist, das sich hier keine erzwungene Liebesgeschichte in den Vordergrund geschoben wird. Das würde hier auch absolut stören.

Ich mag den Auftakt dieser Reihe. „Taurus“ hat alles, was ich in einem Jugendbuch brauche, um einige schöne Lesestunden zu haben. Besonders das mysteriöse mit dem antiken Kult finde ich spannend und freue mich schon auf den nächsten Teil dieser Geschichte um mehr darüber zu erfahren.

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