/ Mai 29, 2019/ Beitrag, Rezension/ 0Kommentare

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Broschiert: 384 Seiten
Verlag: Klett-Cotta
Erscheinungstermin: 23. März 2019
ISBN-10: 3608963952

Klappentext

Miles Singer ist Arzt und er ist auf der Flucht vor seiner Vergangenheit. Eines Tages wird er zu einem Notfall gerufen. Als Miles den Sterbenden untersucht, stellt er mit Erschrecken fest, dass dieser die Aura einer Hexe hat. Aber noch schlimmer, der Vergiftete hat erkannt, dass auch Miles das Hexenmal trägt.

Die Geschicke Aelands werden von den adligen Sturmsängern bestimmt. Ihre legitimierte Magie hat dem Land unvorstellbaren Fortschritt gebracht, es aber auch in einen fürchterlichen Krieg gestürzt. Die Soldaten kommen völlig verändert aus dem Krieg zurück. Miles Singer ist Arzt. Um den zurückkehrenden Soldaten zu helfen, kann er seine magischen Fähigkeiten nur heimlich einsetzen. Kämen sie ans Licht, würde er in einem Asylum eingesperrt. Als Miles zu einem Sterbenden gerufen wird, der wohl vergiftet wurde, bleibt ihm keine Wahl: Zusammen mit einem schönen Amartine, der zwischen der Welt und dem Totenreich wechseln kann, versucht er den Mordfall aufzuklären. Hinter all dem verbirgt sich aber ein Geheimnis, dessen Abgründigkeit kaum abzusehen ist: Wohin sind die Seelen der Gefallenen verschwunden?

Autor

C. L. Polk ist Autorin mehrerer Kurzgeschichten und der erfolgreichen Webserie Shadow. Witchmark ist ihr erster Roman.

Cover

Dieses Cover läd zum Träumen ein. Das Grün und das Spiel mit Licht und Schatten haben etwas magisches, dazu die Silhouette des Radfahrers, dessen Schatten ein Pärchen ist, das auf den Rädern zu tanzen scheint.

Wer jetzt denkt „joa, das ist hübsch aber nichts besonderes“, der sollte sich das Cover einfach einmal im Dunklen anschauen. Die Schrift leuchtet fluoreszierend und ist damit sogar Nachts ein Hingucker.

Meine Meinung

Das mich hinter diesem verträumten Cover etwas derartig vielschichtiges erwartet, hätte ich nicht gedacht.

Protagonist Miles nimmt den Leser zur Aufklärung eines Mordfalles mit und gleichzeitig arbeitet er als Arzt, der sehr auf seine Patienten eingeht. Ich finde seinen Charakter von Anfang an sehr angenehm und raumfüllend. Er ist auf eine ruhige Art besonders und scheut die Aufmerksamkeit, die er durch die Ermittlungen auch auf sich zieht nicht, obwohl er seine eigene Identität lieber unbeleuchtet lassen würde, denn seine magischen Fähigkeiten hält er lieber geheim.
Man durchlebt so viele Facetten seines Lebens mit, das es trotz der Beschränkung auf ihn als Protagonisten nicht langwierig wird.

Inhaltlich ist das Buch sehr spannend. Der rote Faden des Mordes und dessen Aufklärung zieht sich bis zum Ende durch und wird auch erst am Schluss komplett aufgelöst, dennoch lösen sich nach und nach andere kleinere Geheimnisse auf und entfalten sich so zu einer Geschichte, in der es viel zu erkunden gibt.

Das ganze wird von einem extrem angenehmen Schreibstil getragen, der in seiner unaufdringlichen Art noch das Wesen von Miles unterstützt.

Eben dieses Zusammenspiel von Spannung, Geheimnissen, einem tollen Charakter und einem butterweichen Schreibstil machen Witchmark zu einem absoluten Pageturner.

Fazit

Ein Buch, das sich nach und nach einen bleibenden Platz in meinem Bücherregal erschlichen hat und an dem ich nichts zu bemängeln habe.

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