/ April 11, 2018/ Rezension/ 1Kommentare

Gebundene Ausgabe: 368 Seiten

Verlag: Thienemann Verlag in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH

Erscheinungstermin: 12. März 2018

ISBN-10: 3522202414

Romantasy über die Macht, die Realität zu verändern – für Mädchen ab 13 Jahren.

Einen Jungen aus der Ferne anschmachten, das steht für Hannah nicht zur Debatte – bis sie Jan trifft. Noch während Hannah sich darüber ärgert, dass sie sich immer wieder wie eine Idiotin aufführt, signalisiert Jan Interesse. Mit jedem Treffen wachsen Hannahs Gefühle aber auch ihre Unsicherheit. Jan verhält sich widersprüchlich, ist mal liebevoll und zärtlich, dann wieder aggressiv und distanziert. Diese Unbeständigkeit macht Hannah Angst, denn sie hat sich Jan offenbart. Sie hat ihm von ihrer besonderen Gabe erzählt, einer Gabe, die auch eine dunkle Seite hat … Hat sie dem Falschen vertraut?

Clara Benedict, Jahrgang 1981, ist Deutsch- und Musiklehrerin und Sängerin in einer Rockband. Sie lebt mit einem Mann, zwei Katern, drei Kindern und zwölf Musikinstrumenten an der Weinstraße und hat ständig zu viele Pläne und zu wenig Zeit. Wenn sie nicht als Revuegirl oder Nashorn auf der Bühne steht oder sich für irgendein anderes verrücktes Projekt ködern lässt, spielt sie Videogames, geht geocachen und gibt unfassbare Summen für Bücher und Chucks aus. www.clara-benedict.com

Das Cover ist wunderschön und farbenfroh. In dem Farbnebel erkennt man deutlich das Profil eines Mädchens, auf dessen Kopf der Buchtitel erscheint.

 

 

 

Auf der Suche nach einer leichten Fantasy-angehauchten Geschichte bin ich über Aura gestolpert.

Es geht um Hannah, 16 Jahre alt und selber noch auf der Suche nach sich selbst. Sie findet Interesse an Jan und als wäre das für einen Teenager nicht schon genug, entdeckt sie ihre Gabe.

Das Hannah ein typisches jugendliches Mädchen ist, wird schon zu Anfang deutlich: Sie trifft sich mit ihren Freundinnen um sich gemeinsam fertig zu machen um aus zu gehen. Dabei ist alles sehr authentisch beschrieben, als würde man auf einem Stuhl in der Ecke sitzen und alles direkt miterleben. Die einzelnen Freundinnen sind zwar nicht bis ins kleinste Detail beschrieben, aber man bekommt ein gutes Gefühl für sie.

Natürlich lernt man Hannah selber wesentlich besser kennen. Sie ist ein junges Mädchen, mit dem sich sicher viele in ihrem Alter identifizieren können. Sie schwärmt für Jan und vergisst um ihn herum manchmal alles. Manchmal wird die rosarote Brille jedoch so undurchschaubar für sie, das sie sich verrennt. Diese Darstellung finde ich im Hinblick auf die Altersgruppe, an die das Buch gerichtet ist sehr gut. Es zeigt, das nicht immer alles perfekt sein muss und nicht immer alles, was perfekt scheint auch tatsächlich so fehlerfrei ist.

Hannah merkt auch schnell, das ihre Gabe nicht nur Gutes mit sich bringt. Und so befindet sie sich in einem großen Gefühlskarussell rund um Jan, ihre Freundinnen und ihre Gabe.

Inhaltlich kann man Clara Benedict nichts negatives vorwerfen. Das Buch ist von vorne bis hinten gut geschrieben, nimmt seine Leser mit und sorgt stetig für eine Priese Spannung. Auch wenn mir die Parts um Jan und Hannah mitunter ein wenig viel wurden und ich mir mehr von der Gabe als solches gewünscht hätte, so hatte ich nie das Bedürfnis das Buch zur Seite zu legen.

Auch sprachlich richtet die junge Autorin sich an ihr jüngeres Publikum. So liest sich das Geschriebene sehr leicht und auch für Teenager sicher ohne Verständnisprobleme.

Das Ende ist noch einmal überraschend und macht absolut Vorfreude auf den nächsten Teil der Trilogie.

Aura ist ein Buch, das man gerne weiter empfiehlt und bei dem ich mich schon sehr auf die Fortsetzung freue.

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1 Kommentar

  1. Hallo 🙂
    Das Buch „Aura“ steht schon etwas länger auf meiner Wunschliste und deine Rezension hat mich noch neugieriger gemacht, ich denke, es wird Zeit, mir das Buch zu kaufen 😀
    Dein Blog gefällt mir übrigens richtig gut <3
    Liebe Grüße
    Riri

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