/ März 9, 2018/ Blogtour, Rezension/ 0Kommentare

Hallo ihr Lieben,
und schon sind wir am letzten Tag dieser tollen Blogtour angekommen.
Heute möchte ich euch erzählen, wie mir „Mitra: Magisches Erbe“ gefallen hat und euch danach auf eine kleine Reise durch Mitra´s Welt mitnehmen um euch einige Plätze zu zeigen, die im Buch erwähnt werden und eine kleinere oder größere Rolle spielen.
Ich hoffe es macht euch genauso viel Spaß, wie es mir gemacht hat.
Am Ende wartet noch eine Verlosung auf euch.
Taschenbuch: 460 Seiten
Verlag: Tredition
Erscheinungstermin: 16. Januar 2018
ISBN-10: 3746900735
Mitra ist ein typisches 16 jähriges Mädchen, das in Meppen aufgewachsen ist und nun, nach dem Tod ihrer Mutter erst einmal in ein emotionales Loch fällt und all ihre Freunde verprellt.
Sie entscheidet sich für einen harten Bruch, sucht sich eine Ausbildungsstelle in Hamburg und zieht zu ihrer Tante und ihrer Oma, die sie bei der Beerdigung kennengelernt hat.
Von Magie und auch ihrer eigenen Gabe weiß das Mädchen bis dahin nichts, was das, was sie auf dem Weg in ihr neues Leben sieht, für sie noch unerklärbarer macht.
Auch das sich in der magischen Welt etwas aufbäumt und ihr Leben noch gehörig auf den Kopf stellen wird ahnt sie noch nicht.
Das Mädchen versucht nun den Spagat zwischen ihrer „normalen“ Herausforderung in der neuen Stadt, mit neuen Leuten und ihrer neuen Ausbildungsstelle und der „magischen“ Herausforderung mit ihrer Gabe und auch mit den Gefahren, die auf sie zukommen zu meistern.
Mitra ist als Protagonistin sehr authentisch. Sie ist, wie ein Mädchen mit 16 Jahren nun einmal so ist. Sie hat ihre Unsicherheiten, die sie sich am liebsten nicht anmerken lassen möchte und muss sich in einigen Punkten erst einmal klarmachen, was sie überhaupt möchte.
Einer dieser Punkte ist Gilbert, einen Kollegen aus dem Büro, für den ihr Herz schon nach wenigen Augenblicken schlägt. Doch ist er wirklich der Richtige für sie? Und dann ist da noch der Polizist Anton.
Hier und da schwingt Mitras sonst sehr nette Art um und sie bekommt einen leicht zickigen Touch, was aber meiner Meinung nach gut zu ihr passt.
An ihrer Seite ist Aggy. Die beiden lernen sich bei der Arbeit kennen und sie kommen gut miteinander aus. Schnell entsteht eine Freundschaft, der auch Mitras merkwürdige Aussetzer nichts anhaben können. Sie fand ich von allen Charakteren am angenehmsten, da sie kein Blatt vor den Mund nimmt und scheinbar genau weiß, was sie will.
Die Charaktere sind allgemein ehr grob umschrieben. Zwar bekommt man von Mitra einen guten Eindruck, kann auch ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte wahrnehmen, doch wirklich tief geht dieser nicht. Ich hoffe in den folgenden Bänden wird hier mehr auf die einzelnen Personen eingegangen, denn ich könnte mir vorstellen, noch die ein oder andere Überraschung zu lesen.
Dennoch muss ich sagen, das mir die Charaktere im Grunde extrem zusagen. Mal von der Magie abgesehen, sind es vollkommen normale Menschen, wie du und ich. Auch Mitra, die sich mit vollkommen normalen Problemen rumschlägt, eine Ausbildung beginnt und auch schnell einmal ins Schwärmen kommt.
Viel Wert hat der Autor auch auf die Beschreibungen der Umgebung gelegt. Man merkt an kleinen Details, das er sich in „Mitras Hamburg“ gut auskennt und ohne dort zu sein kann man sich beim Lesen alles sehr gut vorstellen.
Das ich mit meinen 32 Jahren nicht direkte Zielgruppe des Buches bin, merkt man zumindest am Schreibstil. Er ist doch recht einfach gehalten und gibt so die Möglichkeit, das es auch jüngere Leser ohne Probleme durchs Buch schaffen. Dennoch wurde es beim lesen nicht langweilig, da Dialoge und die kurzen Kapitel alles ein wenig auflockern. Zudem ist der Text schön flüssig geschrieben, so kommt man – auch dank der größeren Schriftart, die verwendet wurde – recht schnell durch die Seiten.
Meppen von oben

Meppen, hier ist Mitra aufgewachsen. Da auch ich dort geboren wurde und nicht weit von Meppen entfernt wohne, liegt mir die Stadt sehr am Herzen. Wenn ihr mal die Möglichkeit habt, fahrt doch mal vorbei und schaut euch die schöne Stadt an.

Rathaus Meppen

Das Rathaus ist ein zentraler Punkt in der Innenstadt. Dort im Sommer zu sitzen ist wunderschön und es läd durch seine Lage regelrecht ein es sich anzuschauen.

Bahnhof Meppen

 

Hier könnt ihr den Bahnhof in Meppen sehen, der Ort, an dem Mitra sich auf den Weg in ihr neues Leben macht…

Hauptbahnhof Hamburg

 

… und in Hamburg kommt sie natürlich hier an: am Hauptbahnhof. Ein ganz schöner Unterschied zum „gemütlichen“ Meppener Bahnhof. Das man da vielleicht erst einmal überfordert ist, wundert da sicherlich nicht.

Alster

 

 

Auf dem Weg zum Haus ihrer Großmutter fährt Mitra auch an der Alster vorbei…

…und ist vom Hauptgebäude der Universität sehr angetan. Ich kann das absolut verstehen, wer findet so ein tolles Gebäude nicht faszinierend?

Hauptgebäude der Universität
Stadtpark Hamburg

 

 

 

Ein großer Teil der Handlung spielt auch im Stadtpark, von dem ihr euch hier ein Bild machen könnt. So eine grüne Oase in der Großstadt ist toll. Hier kann man sicher schöne Mittagspausen erleben… eben genau wie Mitra.

Große Wiese im Stadtpark Hamburg

 

 

Und wenn man Anschluss sucht, ist man hier auf jeden Fall an der richtigen Adresse.

 

Hagebecks Tierpark

 

Hagebecks Tierpark

Was in Hagebecks Tierpark passiert wird natürlich nicht verraten. Dazu müsst ihr schon das Buch lesen. Ich kann euch nur so viel sagen: es ist spannend. Und ein Besuch im Tierpark ist auf jeden Fall die Reise nach Hamburg wert.

Hygieia Brunnen am Rathaus Hamburg

 

Auf dem letzten Bild seht ihr den Hygieia Brunnen am Rathaus in Hamburg. Welche Rolle er spielt wird auch hier nicht verraten. Lest das Buch^^ Einen Blick sollte man aber ohnehin auf den Brunnen werfen. Er ist wunderschön.

Das Cover ist einfach hübsch. Ich mag die nebelartige Zusammenstellung der Farben, die Farbverläufe. Rosa- und Blautöne passen hervorragend zusammen und die darauf abgebildeten weißen Symbole heben sich gut vom Untergrund ab und laden zum Erkunden ein. Das Diese auch eine Bedeutung im Buch haben merkt man dann beim Lesen.

Der gelb gehaltene Buchtitel sticht hier schön hervor, ohne jedoch zu aufdringlich zu werden. Alles in allem ein hübsches, nicht zu überladenes Cover.

Björn Beermann lebt in Hamburg in seiner kunterbunten und etwas chaotischen Welt und versucht mit wachsendem Erfolg dieses Chaos mit Hilfe der Kreativität zu bändigen. Am Liebsten schreibt er in Cafes bei mehreren Kaffees während er die Menschen beobachtet oder nach einem Spaziergang im Stadtpark an seinem heimischen Laptop. Hier kann er sich dann auch leidenschaftlichen Diskussionen mit seinen Figuren hingeben ohne dabei schräg angeschaut zu werden.

Auch wenn es hier und da für mich kleine Schwachstellen gibt, ist Mitra: Magisches Erbe ein vielversprechender Reihenauftakt. Gerne würde ich noch mehr über die einzelnen Charaktere erfahren und wissen, wie es mit dem Kampf um die Magie weiter geht.
Allem voran gefällt mir die Art der Magie und das der Autor sich hier ein „normales“ Mädchen als Protagonistin ausgesucht hat.
Nicht zuletzt hoffe ich auch darauf, das Mitra irgendwann noch einmal „zu uns“ nach Meppen zurück kehrt und werde diese Urban-Fantasy-Reihe weiterhin verfolgen.

 

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