[Anzeige enthält Werbelinks]
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungstermin: 21. November 2016
ISBN-10: 3442486653
Bridget Jones hört sie schon seit
einiger Zeit ticken: ihre biologische Uhr. Und auch ihr
Bekanntenkreis wird nicht müde, sie darauf hinzuweisen, dass das
Thema Nachwuchs langsam drängt. Und dann führt eine Abfolge
chaotischer Ereignisse schließlich zu der großen Nachricht: Bridget
ist schwanger! Allerdings nicht ganz wie geplant – und turbulent
geht es prompt weiter. Bridget stolpert durch aufregende Monate
voller gut gemeinter Ratschläge selbstgefälliger Mütter, voller
Konfusion bei Ultraschalluntersuchungen und
Geburtsvorbereitungskursen, voller Vorfreude, Verzweiflung und voller
Käsekartoffeln. Und über allem schwebt die Frage: Wer ist der
Vater?
Autor
Helen Fielding wurde in Yorkshire
geboren, studierte Englische Literaturwissenschaft in Oxford und
begann 1979, als Reporterin für die BBC zu arbeiten. Später war sie
als Journalistin und Kolumnistin für verschiedene Zeitungen tätig,
darunter auch für den Independent, wo ihre Kolumnen mit den
originellen und urkomischen Tagebucheintragungen einer gewissen
Bridget Jones schon bald die Leserinnen begeisterten. 1997 erschien
der Roman “Schokolade zum Frühstück”, der sich rasch zu einem
weltweiten Bestseller entwickelte. Nie zuvor hatte jemand mit so viel
Witz und Selbstironie die alltäglichen Nöte und Sorgen eines
Singles beschrieben. Auch mit den Fortsetzung des Kultbuchs, „Bridget
Jones: Am Rande des Wahnsinns“, „Verrückt nach ihm“
sowie den Verfilmungen eroberte die Autorin ein Millionenpublikum.
Helen Fielding lebt mit ihren beiden Kindern in London und manchmal
in Los Angeles.

Auf dem Cover sieht man auf baby-blauem
Untergrund zum einen den Titel des Buches und der Autorenname und zum
anderen eine weibliche, schwangere Silhouette. Der Gesamteindruck
haut mich jetzt nicht vom Hocker, ist aber ganz hübsch gemacht.
Meine Aufmerksamkeit hat ehr das riesige „Bridget Jones“ auf sich
gezogen, was auch den größten Teil des Covers in Anspruch nimmt.

Ich oute mich: Ich liebe Bridget Jones.
Ihre verquere Art mit ihrem Leben umzugehen, die Männer um sie
herum, die sie wiederholt in Ausbrüche jeglicher Art stürzen und
die Fettnäpfchen, die sich scheinbar unaufhaltsam um sie herum
auftürmen bis sie irgendwann in diese hereintappt.
Da war es auch nicht groß
verwunderlich, das ich dieses Buch lesen musste. Bridget ist halt
eine von uns. Eine Frau mit Fehlern, Schwächen und einem endlosen
Kampf gegen das ein oder andere Kilo zu viel.
Auch in diesem Buch hat sie mich nicht
enttäuscht. Bridget wird schwanger und weiß zu allem Unheil nicht,
wer der Vater ist, was natürlich – wie sollte es anders sein –
wieder in einen Kampf der Giganten zwischen Daniel und Marc ausartet.
Aber mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen.
Wie schon in den anderen
Bridget-Romanen schreibt Helen Fielding wunderbar. Man kann ihren
Schreibstil einfach weg-inhalieren, denn er passt einfach so gut zu
diesen Büchern. Er ist locker, beschwingt, ohne mit Worten zu sehr
ausschmücken zu wollen und doch durchzogen vom Witz, den man sofort
als Bridgets charmant-chaotische Art wieder erkennt.
Auch Daniel, Marc und natürlich
Bridgets Eltern sind wieder mit von der Partie und runden die
Geschichte erst richtig ab. Ohne sie wäre es einfach nicht das
selbe.
So sehr es mich auch gefreut hat wieder
in das Leben dieser Charaktere eintauchen zu können, so sehr haben
mich auch ein paar Kleinigkeiten gestört:
Zum einen spielt Bridget Jones´Baby
thematisch zwischen „Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns“
und „Bridget Jones – Verrückt nach ihm“ und bietet somit keine
überraschenden Neuigkeiten mehr, falls man „Verrückt nach ihm“
schon gelesen hat. Und zum anderen ist dieses Buch mit seinen 250
Seiten relativ kurz gehalten, womit der Handlungsspielraum recht
begrenzt ist.
Diese Punkte sind auch der Grund für
meine Bewertung. Denn obwohl ich mich unterhalten gefühlt habe und
dieses Buch sicher für jeden Bridget-Fan eine tolle Lesezeit ist
haben diese Punkte mein Leseerlebnis im Nachhinein geschmälert.
Nichts desto trotz: Bridget Jones ist
einfach ein Original. Entweder man liebt oder man hasst sie. Und an
meiner Liebe zu diesem Charakter hat dieser leicht enttäuschende
Band nichts geändert.

Bridget Jones ist eine tolle Reihe, in
die ich immer wieder gerne eintauchen möchte. Obwohl dieser Band für
mich der schwächste ist, komplettiert er für mich doch die gesamte
Reihe.  
Share this Post

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*