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Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: Edition Takuba; Auflage: 1
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3981666712
ISBN-13: 978-3981666717

Eine sizilianische Insel im Sommer, die Hochzeit der besten
Freundin und eine Wahrheit, die an die Oberfläche drängt und droht
alles zu zerstören. „Die kleine Insel am Ende der Welt“ bietet
alles, was man für einen guten Roman benötigt und hat doch noch
viel mehr in der Hinterhand.

In gut 240 Seiten erlebt man eine verrückte aber unglaublich
vielseitige Geschichte, die den Leser von der ersten Seite ab auf
eine unberechenbare Reise mitnimmt. Durch den lockeren und
zeitgemäßen Schreibstil fühlt man sich direkt wohl in der Story
und lernt die Charaktere selber als neue Bekannte kennen. Mackenrodt
versteht es sich nicht in Kleinigkeiten und unwichtigem zu verlieren
und so schreitet die Geschichte starken Schritts voran, was beim
Lesen zu keiner Zeit Langwierigkeit zulässt.

Der Leser ist umgeben von einer überschaubaren Anzahl
Protagonisten, die ihrerseits die Geschichte mit vielen witzigen
Situationen füllen.

Zum einen haben wir Lisa, die beste Freundin und
Geschäftspartnerin der Braut Chiara. Sie trägt ein Geheimnis mit
sich, das sie vor der Hochzeit gerne lüften würde. Auf dem Weg
dorthin lernen wir sie sehr gut kennen, kennen Stärken und
Schwächen, Fehler und auch ihren Hang zum Verlieren in Gedanken.
Lisa ist ein Mensch, der sich alles bildlich vorstellt und sich
schnell in ihrer Vorstellungskraft verliert. Mir gefällt sehr, das
sich diese Situationen auch anhand des sich verändernden
Schriftbildes wiederspiegelt. Das gibt der Situation für den Leser
noch eine kleine Priese Skurillität, die auf mich äußerst
sympathisch wirkt.
Des weiteren lernen wir Phillip kennen. Er ist Eigentümer der
Firma Nero Black Enterprises und lebt ein ehr unspektakuläres Leben
für einen erfolgreichen Geschäftsinhaber einer Softwarefirma. Er
wird Lisa´s Verbündeter in Sachen Geheimnisenthüllung.

Im wunderschönen Hochglanzumschlag kommt das Hardcover von
Edition Takuba daher und zeigt einen traumhaften Strand mit einem
Brautstrauß. Direkter könnte man nicht in Sommerstimmung für ein
Sommermärchen auf Linosa kommen.

Für mich hat Richard Mackenrodt hier einen empfehlenswerten Roman
geschrieben, der keine Wünsche offen lässt und das seine Leser
gerne mitnimmt auf einen Kurztrip auf eine verträumte sizilianische
Insel.

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