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Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Dressler
Erscheinungstermin: 20. März 2017
ISBN-10: 3791500325
>>Leseprobe<<
Schicksalsfäden einer großen Liebe!
Wie viele Dinge müssen geschehen, welche Zufälle passieren, damit
sich die Wege zweier Menschen kreuzen? Als Daniel und Natasha in New
York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das
jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche
über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen
uns Liebe? Doch ihr Schicksal scheint bereits festzustehen, denn
Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden.
Eine
besondere Liebesgeschichte: Poetisch, berührend, ein Herzensbuch für
junge Frauen!
Autor
Nicola Yoon, geboren 1972, ist auf
Jamaica und in Brooklyn groß geworden. Mittlerweile lebt sie mit
ihrem Mann, der das Artwork zu ihrem Buch gestaltet hat, und der
gemeinsamen Tochter in Los Angeles. ‚Du neben mir und zwischen uns
die ganze Welt‘ ist ihr literarisches Debüt.
Farbenfroh und bunt kommt das Cover von
„The sun is also a star“ daher und läutet mit den knalligen
Farben auf strahlend weißem Untergrund so richtig den Frühling ein.
Die ineinander-laufenden, gebündelten Linien erinnern schon
irgendwie an eine Sonne und ergänzen den Titel, der mittig in der
„Sonne“ in Weiß hervorgehoben ist besonders gut. Nimmt man den
Schutzumschlag ab, ist das Buch ebenso hübsch. Auf dem Foto oben
habe ich euch deswegen das Buch einmal ohne Schutzumschlag
fotografiert.
Ich mag Buchideen, die einfach ein
wenig von dem „normalen“ weg gehen und mir eine neue Sichtweise
bieten, die ich mir sonst noch nicht erlesen habe. Solche Bücher
sind für mich immer eine kleine Entdeckungsreise, da ich im Vorfeld
keine Prognose dazu habe, ob ich sie mag oder nicht.
Genauso war es auch bei dieser
Geschichte: Wie die Protagonisten ging ich den Versuch ein
herauszufinden, ob man sich an einem Tag ineinander verlieben kann.
Die Frage für mich dabei war, ob mir
dieses Thema zu schnulzig sein würde und ob es der Autorin gelingen
würde mir das Gefühl einer nicht konstruierten Geschichte zu geben,
der ich glauben möchte.
Was wäre eine Liebesgeschichte ohne
ihre Protagonisten? Natasha und Daniel sind beide auf ihre eigene Art
besonders.
Sie, die rational denkende junge Frau,
die sich für Naturwissenschaften interessiert und bei allem ein
wenig logischer vorgeht. Sie, die nach Jamaika abgeschoben werden
soll und so sympathisch und nahbar wirkt, das man mit ihr fühlen
möchte. Genau sie trifft auf ihn. Den romantischen und verträumten
Mann, der sich einfach durchs Leben treiben lässt und scheinbar
keine Nöte kennt. Oder zumindest keine, wie die von Natasha. Sie
trifft den Mann, der sie als die Eine Frau in seinem Leben sieht und
ihr ein außergewöhnliches Experiment vorschlägt: Der Versuch sich
an dem einen Tag vor Natashas Abschiebung ineinander zu verlieben.
Abwechselnd aus der Sicht der beiden
wird die Geschichte erzählt. Doch zwischendurch schleichen sich auch
Kapitel ein, die eine ganz andere Seite beleuchten. So werden z.B.
das Leben des Vaters von Natasha, ihre Kultur und andere Punkte
aufgegriffen, die beide Protagonisten außerhalb dieses gemeinsamen
Tages noch mehr beschreiben. Man bekommt so einen wirklich tiefen
Einblick in das Wesen beiden und was sie bewegt. Sie wirken noch
authentischer und plastischer als zuvor.
Yoon verpackt diese ganzen bunten
kleinen Konfetti-Schnipsel mit einem wunderbar jungen und luftigen
Schreibstil, so das man beim Lesen gar nicht merkt, wie fix man voran
kommt und diesen Tag mit Daniel und Natasha erlebt.
Für mich ist „The sun is also a
star“ keine rosarote Liebesgeschichte. Dieses Buch ist so viel
mehr. Es ist bunt, zugleich laut und leise, fantastisch, authentisch
und verdient auf jeden Fall einen näheren Blick.

Schaut es euch an, lest die Leseprobe
und lasst euch einfach auf dieses Experiment ein. Vielleicht verliebt
ihr euch auch innerhalb eines Tages in diese Geschichte. Für mich
ist „The sun is also a star“ ein Buch, das mich überrascht hat.
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