/ März 15, 2018/ Rezension/ 0Kommentare

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Broschiert: 576 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungstermin: 19. Februar 2018
ISBN-10: 3734161231

Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit rettet sie die Zukunft.

Feja hat sich vom grauen Orden und seinen Intrigen abgewandt und ist auf der Flucht. Doch nicht nur die grauen Magier jagen sie, sondern auch die Soldaten des Königs und seine Feuermagier, da sie den Kronprinzen ermordet haben soll. Während sich alle auf die Verfolgung der jungen Magierin konzentrieren, setzt der Abot des grauen Ordens einen Plan in Gang, der die grauen Magier wieder zu alter schrecklicher Macht führen soll. Er ahnt nicht, dass ausgerechnet Feja dazu ausersehen ist, ihn aufzuhalten

Arthur Philipp (geb. 1965) ist das Pseudonym eines erfolgreichen deutschen Autors. Er stammt aus einer Familie von Seefahrern und verbrachte den größten Teil seiner Kindheit an der Nordsee. Heute lebt er in Mainz und ist als Journalist, Kabarettist und – natürlich – Autor tätig.

Ebenso gelungen wie das Cover zum ersten Band der Reihe ist auch Dieses. Bei diesmal rotem Hintergrund sieht man die Silhouette eines Waldes. Titel, Autorennamen und Schnörkel in Weiß lockern den großen Schwarzanteil noch auf. Insgesamt wieder sehr ansprechend gestaltet.

Um hier den ersten Teil nicht zu spoilern verzichte ich darauf etwas über den Inhalt zu schreiben.

Knapp ein Jahr nach dem Ende des ersten Teils geht die Geschichte um Feja weiter. Der jungen Magierin, die bereits ihren Mut und ihr Geschick unter Beweis stellen musste und mich mit ihrer Art schnell auf ihre Seite ziehen konnte. Man merkt ihr deutlich an, das sie an ihren Aufgaben gewachsen ist, denn sie wirkt etwas reifer, besonnener und geht mehr auf die Meinung anderer ein. Mir gefällt ihre Entwicklung und das sie nach wie vor um ihre Freunde kümmert.

Die Vielzahl der Charaktere, die man schon kennt, wurde hier noch um einige mehr bereichert. Auch zur Auffrischung der Erinnerungen gibt es im Anhang ein Namensverzeichnis, das mir an dieser Stelle sehr geholfen hat.
Nicht alle Charaktere sind sehr tief ausgearbeitet, doch bleiben – auch bei kleineren Rollen – recht authentisch, was mir an der Protagonistin auch sehr gefällt.

Da hier kein ausschweifender Weltenaufbau mehr betrieben werden muss, nutzt Philipp die Möglichkeit sich vermehrt der Magie zu widmen. Es hat Spaß gemacht hier mehr zu erfahren und sich weiter in die Kräfte hineinzulesen.
Ebenso wird die Geschichte des Landes ein wenig mehr beleuchtet, was grundsätzlich interessant war, da so einige Zusammenhänge besser verstanden werden konnten.

Was mir leider weniger gefallen hat waren die Längen, die sich hier und da eingeschlichen haben. Typischer zweiter Band? Möglich! Zumindest hatte ich während des Lesens immer mal wieder den Gedanken gehabt, das sich die Situation grade ins gefühlt Endlose ausweitet.
Hier hätte ein bisschen mehr Straffung der Spannung sehr gut getan.

Rein vom Schreibstil her kann ich aber nichts negatives sagen, ganz im Gegenteil. Es liest sich flüssig und anschaulich. Man konnte sich gut in die Geschichte fallen lassen und auf sich wirken lassen.

Auch wenn dieser Teil für mich schwächer ist, als der erste Band, konnte er mich unterhalten.

Ein paar Längen lassen „Die Feuerdiebin“ ein wenig hinter die Erwartungen rücken. Dennoch ein solider mittlerer Teil, der Vorfreude auf die Fortsetzung macht.

 

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